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Erster BFD´ler beim Roten Kreuz in Wetzlar

Der DRK-Kreisverband Wetzlar e. V. begrüßte am 01. August seinen ersten Teilnehmer im Bundesfreiwilligendienst (BFD), Herrn Tobias Heinrich.



Der 20-jährige entschied sich ganz bewusst nach dem Abitur für die einjährige Dienstzeit beim Roten Kreuz in Wetzlar, um festzustellen, ob ein sozialer Beruf eine Perspektive für ihn ist. Ein Freund, welcher im letzten Jahr seinen Zivildienst abschloss, empfahl ihm das freiwillige Engagement.

Der Wetzlarer wurde durch seine pädagogische Beraterin, Frau Nele Bittner von Volunta, einer Tochterfirma des DRK, an das Rote Kreuz in Wetzlar vermittelt. Die Volunta gGmbH versteht sich als Kompetenzzentrum für Freiwilligendienste und liefert Dienstleistungen und Know-how in allen Bereichen der Organisation und Abwicklung verschiedener Formen von Freiwilligendiensten. In den Räumlichkeiten des Kreisverbandes Wetzlar unterhält Volunta ein Beratungscenter für Interessierte an Freiwilligendiensten. Nach seiner Bewerbung nahm Tobias Heinrich an einer Volunta-Informationsveranstaltung in der Geschäftsstelle teil. Daran schlossen sich Einzelgespräche mit Nele Bittner und Reiner Grün, Leiter des Mobilen Sozialen Hilfsdienstes (MSHD), an. Insgesamt dauerte das Auswahlverfahren lediglich drei Wochen, bis am 01. August im Rahmen eines Seminartages der Startschuss für Tobias Heinrich fiel. Volunta-weit hat Tobias Heinrich den Bundesfreiwilligendienst in Mittelhessen als einer der Ersten angetreten.

Er wird im Verlauf des Jahres den MSHD unterstützen und vor allem den Transport und die Betreuung von behinderten Kindern übernehmen. Er konnte bereits einen Einblick in das Rote Kreuz und seine abwechslungsreichen Aufgabenfelder gewinnen. Neben den Behindertentransporten wird der „Bufdi“ unter anderem Senioren mit Büchern aus der Stadtbibliothek beliefern oder Altkleider abholen. „Ich hätte mir das Aufgabenfeld nicht besser vorstellen können. Bis jetzt übertrifft die Tätigkeit meine Vorstellungen. Den Bundes- freiwilligendienst kann ich jedem nur empfehlen.“ so Tobias Heinrich