· Pressemitteilung

Blutreserven in Mittelhessen kritisch – DRK ruft dringend zur Blutspende auf

Person sitzt mit ausgestrecktem Arm und rotem Stressball während einer Blutspende, daneben hält eine Person mit blauen Handschuhen ein Messgerät und ein mit Blut gefülltes Röhrchen.
Die Krankenhäuser benötigen täglich Blut für Operationen, Notfälle, Krebstherapien und die Behandlung chronisch kranker Menschen. Foto: DRK C. Ahrens

Der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes warnt vor einem akuten Mangel an Blutkonserven in Hessen und Baden-Württemberg – auch Mittelhessen ist betroffen. Die aktuelle Versorgungslage ist angespannt und droht sich weiter zu verschärfen. Das DRK ruft die Bevölkerung in der Region daher dringend zur Blutspende auf.

Feiertage, Ferien und winterliche Witterung haben in den vergangenen Wochen zu einem deutlichen Rückgang der Spenden geführt. Gleichzeitig bleibt der Bedarf in den mittelhessischen Krankenhäusern, etwa für Operationen und Krebstherapien, unverändert hoch. Die Blutvorräte in Hessen reichen derzeit nur noch für knapp zwei Tage, notwendig wäre ein Sicherheitsbestand von vier bis fünf Tagen.

Besonders dringend benötigt werden aktuell Blutspenden der Gruppen A-, B-, 0- und 0+.

Da Blutkonserven nur begrenzt haltbar sind, wirken sich schon wenige Tage mit zu niedrigen Spendenzahlen unmittelbar auf die Versorgung der Patientinnen und Patienten aus.

Täglich werden in Deutschland rund 15.000 Blutspenden benötigt, davon etwa 3.000 in Hessen und Baden-Württemberg. Dennoch stammt der Großteil der Spenden von nur rund drei Prozent der spendefähigen Bevölkerung. Das DRK appelliert daher eindringlich an die Menschen in Mittelhessen, jetzt Blut zu spenden und damit Leben zu retten – mit einer Vollblutspende können bis zu drei Menschen geholfen werden.

Informationen zu Blutspendeterminen in Mittelhessen gibt es unter www.blutspende.de/termine

Mehr hierzu: www.mittelhessen.de/lokales/lahn-dill-kreis/landkreis-lahn-dill/blutreserven-werden-knapp-werden-aber-dringend-gebraucht-5313115