· Pressemitteilung

„Kleine Retter ganz groß – Erste Hilfe zum Mitmachen“

Eine dRK-Mitarbeiterin zeigt Kindern mit Hüten ein kleines Gerät in einem Innenraum mit medizinischer Ausrüstung.
Im Rettungswagen zeigt DRK-Ausbilderin Kerstin Franke Fontinha den Kindern unter anderem das Elektrokardiogramm (EKG) und erklärt die Messung des Sauerstoffgehalts im Blut mit dem Pulsoxymeter. (Foto DRK-Wetzlar)

Die letzte Ferienwoche ging zu Ende und das neue Schuljahr stand bereits vor der Tür.

Bevor der Schulalltag wieder begann, konnten 16 Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren im Rahmen des Sommerferienprogramms der Stadt Wetzlar noch einmal etwas ganz Besonderes erleben: Beim Deutschen Roten Kreuz Wetzlar drehte sich alles um die Erste Hilfe – kindgerecht, spannend und mit viel Praxis.

Denn kleine Unfälle passieren schnell: Ein Sturz auf dem Schulhof mit aufgeschürften Knien, der Fall von der Rutsche auf dem Spielplatz oder ein Insektenstich beim Spielen im Freien. Gut, wenn dann jemand weiß, was zu tun ist.

DRK-Ausbilderin Kerstin Franke Fontinha zeigte den Kindern altersgerecht und anschaulich, wie sie in Notfallsituationen helfen können. Auf dem Programm standen unter anderem das Erkennen einer Bewusstlosigkeit, die Atemkontrolle, die stabile Seitenlage, verschiedene Verbände sowie das richtige Absetzen eines Notrufs über die 112. Dabei durften die Kinder selbst aktiv werden und das Gelernte direkt ausprobieren.

Ein besonderes Highlight des Vormittags war der Rettungswagen des DRK. Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten das Einsatzfahrzeug aus nächster Nähe erkunden, die Ausstattung kennenlernen und erfahren, wie Rettungskräfte im Einsatz arbeiten.

„Kinder sind aufmerksam und empathisch – sie wollen helfen. Wir möchten ihnen Handlungssicherheit und Selbstvertrauen vermitteln, damit sie im Ernstfall nicht wegschauen, sondern wissen, was sie tun können“, sagte DRK-Ausbilderin Kerstin Franke Fontinha.

Mit diesem Angebot will das DRK-Wetzlar bereits bei den Jüngsten das Bewusstsein für Erste Hilfe stärken. Denn Helfen kann jeder – und dafür ist man nie zu klein.