· Pressemitteilung

„missingtype – Erst wenn’s fehlt, fällt’s auf“

Setzen sich für die Blutspende ein: Lorius Karius, Stefano Zarrella, Jana Wosnitza, Thore Schölermann. Foto: DRK-Blutspendedienste

Prominente Unterstützung für bundesweite DRK Blutspende-Kampagne

Mit prominenter Unterstützung starten die DRK-Blutspendedienste zum Weltblutspendetag am 14. Juni erneut ihre Kampagne „missingtype – Erst wenn’s fehlt, fällt’s auf“. Ziel ist es, insbesondere jüngere Menschen für das Thema Blutspende zu sensibilisieren und langfristig neue Spenderinnen und Spender zu gewinnen.

Das Prinzip der Aktion: Die Buchstaben A, B und 0 verschwinden aus Logos, Posts und Schriftzügen – stellvertretend für die jeweiligen Blutgruppen. So wird sichtbar, was im Alltag oft übersehen wird: fehlende Blutspenden.

Prominente setzen ein Zeichen
Unterstützt wird die Kampagne von Jana Wosnitza, Thore Schölermann, Loris Karius und Stefano Zarrella, die als Blutspendebotschafter fungieren und ihre Reichweite nutzen, um Aufmerksamkeit für das Thema zu schaffen.

„Als ich erfahren habe, dass nur drei von hundert Menschen überhaupt Blut spenden, war ich überrascht, wie wenige es sind – obwohl es echt easy und schnell geht und Leben retten kann. Unser Körper gleicht den Flüssigkeitsverlust innerhalb von 24 Stunden wieder aus. Der Ertrag ist so viel größer und bedeutender als der Aufwand.“ 
— Jana Wosnitza, Sport-Moderatorin

Weitere Stimmen zur Kampagne
„Eine einzige Blutspende kann bis zu drei Menschen retten – dieses Verhältnis muss man sich verinnerlichen. Alles, was man braucht, ist etwa eine Stunde Zeit – ungefähr so viel wie für alltägliche Routinen wie Einkaufen oder Kaffee trinken.“
— Thore Schölermann, TV-Moderator

„Zusammenhalt, Teamgeist und Hilfsbereitschaft sind für mich zentrale Werte. Jeder von uns kann von heute auf morgen auf Blutspenden angewiesen sein. Deshalb möchte ich meine Reichweite nutzen, um Menschen zur Blutspende zu motivieren.“
— Loris Karius, Fußball-Profi

„15.000 Blutspenden werden täglich in Deutschland benötigt – das zeigt, wie groß der Bedarf ist. Jeder von uns kann helfen und mit einer Blutspende Leben retten.“
— Stefano Zarrella, Influencer

Blutspende braucht Routine – und Nachwuchs
Im Fokus der Kampagne steht der Aufbau einer nachhaltigen Blutspende-Routine. Denn während der Bedarf an Blutkonserven konstant hoch bleibt, wird die Anzahl der Spenderinnen und Spender geringer.

Die DRK-Blutspendedienste sprechen deshalb gezielt jüngere Generationen an – mit dem Ziel, aus der ersten Spende eine regelmäßige Gewohnheit zu machen.

Mitmachen und sichtbar werden
Unter dem Hashtag #missingtype sind auch Medien, Unternehmen, Creator und Privatpersonen aufgerufen, sich zu beteiligen und gemeinsam einen wichtigen Beitrag für die Blutspende in Deutschland zu leisten.

Weiterführende Links und Informationen unter

Aktuelle Versorgungslage (Stand Juni 2026, bundesweit)

Wie viel Blut wird gebraucht?
Ausgehend von einer 5-Tage-Woche, werden in Deutschland täglich ca. 15.000 Blutspendende benötigt, um das Gesundheitssystem mit unverzichtbaren Blutspräparaten sicher versorgen zu können. Die DRK-Blutspendedienste tragen durch ihre Arbeit 75% des benötigten Aufkommens. Viele (über-)lebenswichtige Operationen und Behandlungen können nur dank und mittels Bluttransfusionen vollzogen werden. Jede einzelne Blutspende trägt maßgeblich dazu bei, kranken und verletzten Menschen zu helfen. Aufgrund der kurzen Haltbarkeit einiger Blutpräparate ist es aber sehr wichtig, dass kontinuierlich genügend Blutspenden für die Patientenversorgung zur Verfügung stehen.

Warum kommt es zu Engpässen in der Versorgung?
Durch unterschiedliche Einflussfaktoren kommt es immer wieder zu saisonalen Schwankungen und Engpässen bei der Blutversorgung. Ein Rückgang der Spendeaktivität ist bspw. regelmäßig während der Feiertagswochen im Frühjahr zu beobachten. Die wieder gewonnenen Freizeitaktivitäten durch die klimatischen Veränderungen nach dem Winter (steigende Temperaturen und zunehmende Sonnenscheindauer) sowie der Absentismus der Blutspender*innen bedingt durch Kurzurlaubsreisen lassen die Blutvorräte der Blutspendedienste regelmäßig „schmelzen“.